Leben und Werk der Künstlerin Grete Badenheuer

Mit einer Werkschau vom 22.11.2008 bis 07.12.2008 im Gemeindezentrum Sankt Walburga
erinnern wir an den 100. Geburtstag der Künstlerin Grete Badenheuer am 05. Dezember 2008

Lesen Sie hier die Broschüre zur Ausstellung
 
(44 Seiten mit Bildern aller Ausstellungsobjekte)

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Flyer zum Ausdrucken
(1237 kB)
 


Grete Badenheuer 1986
©
Foto Fundus Kelbch

 

Lebenslauf: Grete (Margaretha Therese Elisabeth) Badenheuer
(erstellt von Karl-Guido Gunia, Porta Westfalica)
Geboren 5. Dezember 1908
Geburtsort Essen
Eltern



Großeltern
Wilhelm Badenheuer (geb. in Nörvenich, Oberingenieur) und Elisabeth Badenheuer, geb. Schmitz, (geb. in Essen, Lehrerin), Heirat der Eltern am 23. April 1901 in Essen

Großeltern:
Balthasar Badenheuer und seine Frau Klara, geb. Oepen ;
Albert Schmitz und seine Frau Maria, geb. Hausmann.
Konfession römisch katholisch,
getauft am 12. 1. 1909 in St. Joseph in Essen – Mitte
Geschwister zwei ältere Brüder:
Friedrich Wilhelm Albert Balthasar (geb. 15. 2. 1902) und Wilhelm Hermann Reiner (geb. 25. 12. 1903)
Anschriften in Essen Bahnhofstraße 16 bzw. 14 (Kinderzeit),
Goethestr. 20
Lehnsgrund 68 (um 1933, dann wieder Goethestr. 20)
Sommerburgstraße 100 (ca. ab 1945)
Steinbeck 47 (1954 bis zu ihrem Tode)
besuchte Schulen Volksschule,
B. M. V. - Schule, Bardelebenstraße 9, (Träger waren und sind die Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis zu Essen),
Übergang zur Luisenschule, Abschluss 1928 mit Abitur
Ausbildung Mai bis Oktober 1929 (SS 1929) Uni Freiburg (Biologie, Geschichte und Philosophie), danach Studienabbruch,

drei Jahre Ausbildung an der Fachschule für kirchliche Textilkunst bei Ella Broesch , zugleich Gasthörerin
(Herbst 1929 bis Herbst 1932) an der Universität Bonn für Kunstgeschichte bei den Professoren Wilhelm Neuß (1888- 1965), Paul Clemen (1866 – 1947) und Hans Weigert (1896 – 1967),

Studienreisen in die Toskana und nach Frankreich,

Februar 1933 Studentin an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien,
Berufsziel „Paramentik",
allgemeines Aktzeichnen bei Reinhold Klaus,
bei Professor Eduard Josef Wimmer-Wisgrill in der Werkstätte für Textilarbeiten, Abbruch des Studiums im zweiten Semesters
Gesellenprüfung

Studien




Meisterprüfung
1932, Köln

Fachabteilungen Paramentenstickerei an der Aachener Handwerks- und Kunstgewerbeschule (Von 1927 – 1934 leitete der bekannte Architekt Rudolf Schwarz (1897 – 1961) die Schule.)

1936, Handelskammer Trier (Meisterstück: Hochzeit zu Kana),
als Meisterin hat sie etliche Lehrlinge ausgebildet
Berufliche /
Künstlerische Tätigkeit
1. Januar 1935 in Essen, Goethestr. 20, Gründung „Werkstatt für kirchliche Textilkunst",
März 1945 ausgebombt
ab 1947 bis zu ihrem Tode ununterbrochene Tätigkeit als freischaffende Künstlerin
Lehrtätigkeit Frühjahr 1947 Berufung durch August Hoff an die Kölner Werkschule, bald Beendigung der Tätigkeit
um 1970 Lehrerin an der Hauptschule Essen - Karnap
Fortbildung Zeichnen und Malerei, viele Jahre Besuch der Abendkurse bei Prof. Urbach an der Folkwangschule in Essen
priv. Russischunterricht, später in Kursen der VHS
Mitgliedschaft Reichskammer der bildenden Künste, 15. 12. 1933,
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, nach 1945,
Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen,
NABU Essen
Auszeichnungen Goldmedaille „Pro Arte Sacra", Internationale Ausstellung moderner christlicher Kunst, Wien 1954,
1981 Silbernen Ehrennadel, Deutsche Bund für Vogelschutz
Erwähnungen Der große Brockhaus, 16. Auflage 1955, Band 6, Bildseite zum Thema „Kunsthandwerk der Gegenwart". „Wandbehang ‚Gerechtigkeit’; Applikation und Stickerei; Leinen und Wolle."
Tatjana Kuschtewskaja, Ich lebte tausend Leben, 1997, dort das Kapitel „Freude mit gespreizten Flügeln", SS 171 – 183
Nicole Peterlein, Edith Ostendorf, Kirchliche Gewandkunst
Eine Paderborner Künstlerin des 20. Jahrhunderts
Bonifatius Verlag Paderborn (auf den Seiten 105 – 106),
in „Das Münster", weiteren Zeitschriften und in zahlreichen Presseveröffentlichungen besonders in Essen
NWDR,
Hans Jesse „Die Frau im Kunsthandwerk" [vor Ostern 1956]
Werk mehrere hundert Bildteppiche und Paramente
in der Hauptsache in kath. Kirchen in Deutschland,
aber auch in Kanada, Holland, USA und Frankreich
letztes Werk: Der Geist, der Leben schafft, Mariendom, Neviges
Interessen Ornithologie, russische Sprache
gestorben 24. März 1993, Essen-Werden;
Grab auf dem Bergfriedhof in Essen-Heidhausen

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© Dr. Joachim Klein                                          Bitte tragen Sie sich in unser Gästebuch ein!

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Stand vom 30.01.11