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40
Jahre Altenclub St. Walburga

Am Samstag, dem 9. Oktober 2010, feiert der
Altenclub unserer Pfarrgemeinde sein 40jähriges Bestehen. Seit seiner
Gründung werden Leitung und Programm-gestaltung des Altenclubs unterstützt
von der Caritaskonferenz St. Walburga, wobei damals viele der Damen aus
heutiger Sicht doch eher jung waren. Im Leitungs- und Mitarbeiterinnenteam
tauchen viele Namen auf, die in der Pfarrgemeinde bis heute bekannt sind.
Hier (in alphabetischer Reihenfolge) einige von vielen:
Frau Ahrens (Leiterin bis Ende 2001), Frau U. Block, Frau Bulius, Frau
Debernitz, Frau Domke (Leiterin seit Beginn 2002), Frau Groll, Frau Hattwig,
Frau Henneke, Frau Korff, Frau Kwoll, Frau Pottkamp, Frau Rimek, Frau
Sonntag, Frau Toffel ...
1975, im Rückblick auf das 5. Jahr seit der Gründung des Altenclubs, schrieb
M. Ahrens: „Die Altenarbeit im Rahmen einer Pfarrgemeinde wird das Ziel
haben, die Bedeutung des Alters in der Gemeinde zur Geltung zu bringen und
Begegnungen zwischen den Generationen anzubahnen. Die Gemeinde, die die
Älteren mit ihren Gaben und Fähigkeiten annimmt, wird sie nicht als Menschen
sehen, denen sie helfen muss, sondern von denen sie auch empfängt.“ Ein
Text, der auch im Jahr 2010 geschrieben sein könnte.
Heute ist der Altenclub die mit am längsten bestehende Gruppierung unserer
Pfarrgemeinde und die einzige, die sich seit ihrer Gründung regelmäßig alle
14 Tage trifft. Oft waren Senioren aus ev. Kirchengemeinden dabei. Hier sei
auch angemerkt, dass – bis zum Beweis des Gegenteils – unser Altenclub als
der „älteste“ der Stadt Porta Westfalica gilt.
Lange hielt das Engagement des Altenclubs für Schwester Willigard und die
Schwestern der „Dienerinnen der Armen“ in Indien. Immer war und ist das
Programm sorgfältig und interessant zusammengestellt. Singen, Vorträge,
Diskussionen, Basteln, Klönen, Bewegungstanz, Gedächtnistraining, Weinfest,
Karneval, gemeinsame Geburtstagsfeiern, die Tagesausflüge, Film- u.
Diavorträge sind feste Bestandteile des Programms.
Seit zehn Jahren liegt die Hauptverantwortung für die Treffen des Altenclubs
und deren Vorbereitung nun bei der Vorsitzenden Frau Marianne Domke. Doch
der Altenclub ist ein „Gemeinschaftsunternehmen“, getragen vom
Mitarbeiterinnenteam, den Besuchern und der Pfarrgemeinde. Lange hat Frau
Domke am Programm für das anstehende Jubiläum gearbeitet. Am 9. Oktober wird
nun zurück geblickt, gefeiert und Abschied genommen, denn Frau Domke wird an
diesem Tage aus ihrem Amt verabschiedet. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll,
dass sie bei fast allen Treffen der vergangenen 40 Jahre aktiv mit im
„Einsatz“ war.
Einem Zeitraum von 40 Jahren gebührt eine kleine Statistik. Auf 24 Treffen
im Jahr gerechnet waren in den dargestellten Zeitabschnitten pro Treffen
durchschnittlich anwesend:
1972 – 1980 Teilnehmer: 54 1981 – 1990 Teilnehmer: 28
1991 – 2000 Teilnehmer: 24 2001 – 2010 Teilnehmer: 17
Was anders geworden ist in den langen Jahren? Ja, alle sind miteinander
älter geworden und auf älteren Fotos der Chronik sind noch Zigarren, Bier
und Korn bei den Treffen dokumentiert.
Allen, die sich bei der Arbeit für den Altenclub St. Walburga engagiert
haben, – einige die ganzen vierzig Jahre! – ein herzliches „Dankeschön“.
Wenn Sie sich fragen, ob es den Altenclub auch künftig geben wird: Das neue
Leitungsteam steht schon in den Startlöchern: Frau Klein, Frau Pottkamp und
Frau Zscheuschler – die sich über weitere Helferinnen und Helfer aus der
Gemeinde freuen würden.
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