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Bericht
aus dem Mindener Tageblatt vom 22.10.03 40 Jahre Caritas in und
mit der Gemeinde
Besuchsdienste, Sprachkurse und Unterstützung junger Familien - Engagement auf
vielen Feldern
Porta Westfalica-Hausberge (mt). "40 Jahre Caritas in der Gemeinde und mit der
Gemeinde lautete das Motto des Jubiläums, das die Caritaskonferenz der katholischen St.
Walburga- Gemeinde jetzt gefeiert hat.
Die hier seit 1963 existierende Caritaskonferenz arbeitet nach den Grundsätzen des 1897
gegründeten deutschen, katholischen Caritasverbandes und versucht sich dort in der
Gemeinde zu engagieren, wo Unterstützung gefragt ist, schreibt die Kirchengemeinde in
einer Pressemitteilung. Zurzeit besteht die Caritas aus sieben ehrenamtlichen und zwei
hauptamtlichen Mitgliedern, dazu kommt ein Kreis von 16 aktiven Helfern, die in allen
Ortsteilen Portas mit unermüdlichem Einsatz den christlichen Gedanken der Hilfstätigkeit
praktizieren. Neben den angenehmen Aufgaben wie Gratulationen zu Geburtstagen und
Jubiläen und der finanziellen Unterstützung des Gemeindezeltlagers gehören auch die
Dienste in der Wärmestube Mindens, Besuchsdienste im Klinikum oder in Altenheimen,
Unterstützung junger Familien und ein Sprachkurs für Aussiedler und Ausländer zu den
breitgefächerten Aufgabenbereichen der heutigen Caritasarbeit.
Ein besonderer Höhepunkt in den 40 Jahren des Bestehens ist neben der Gründung des
Altenklubs (1970), der noch heute aktiv im Gemeindeleben integriert ist, die soziale
Brennpunktarbeit im Bereich der großen Wohnanlage der Genossenschaft für Siedlungsbau
und Wohnen (GSW) in Lerbeck zu sehen.
Aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken
1986 wurde dort auf den Vorschlag der damaligen Cartiaskonferenz eine hortmäßige
Betreuung der Kleinsten eingerichtet, die in der Folgezeit um eine Hausaufgabenhilfe und
die Schulkinderbetreuung erweitert wurde. Mit der Einstellung eines hauptamtlichen
Sozialarbeiters durch die AWO als Projektträgerin zogen sich ab 1990 die ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen der Caritas allmählich zurück.
Die Caritas ist heute aus dem Leben der katholischen Gemeinde St. Walburga nicht mehr
wegzudenken, wurde in den Festreden anlässlich des Jubiläums betont. Daher fiel es auch
den Vorsitzenden der umliegenden Caritaskonferenzen und Bürgermeister Hilmar Wohlgemuth
nicht schwer, die überwiegend ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder im Rahmen einer
Feierstunde entsprechend zu würdigen. Selbst die Kleinsten der Gemeinde konnten als
Alibaba und die 40 Räuber verkleidet den rwachsenen gute Wünsche für ihr zukünftiges
Wirken entlocken. Eine zusätzliche Bestätigung für ihre bisherige Arbeit erhielten die
Caritasmitglieder durch das Gelingen ihres ehrgeiziges Vorhabens, vierzig neue Mitglieder
- eines für jedes Jahr des Bestehens - zu werben.
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