Heilfastenwoche in St. Walburga

Aufbrechen – Neue Wege beschreiten

So war die Heilfastenwoche der katholischen Gemeinde St. Walburga überschrieben. Eine Woche lang (8.-14.April) hat eine Gruppe von 18 Frauen und Männern unter der Leitung des Gemeindereferenten Ullrich Geschwinder bewusst auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichtet.

Ziel dieser Woche war es, den Körper zu entschlacken und den Geist zu befreien, um neue Wege ausprobieren zu können. Deshalb trafen sich die Fastenden an 6 Abenden innerhalb dieser Woche zu einem Erfahrungsaustausch, zu Körper- und Ruheübungen. Den entspannenden Charakter dieser Treffen und das Gefühl unter Gleichgesinnten zu sein, wollte niemand während dieser Zeit missen.

Jeweils eine Geschichte des alttestamentlichen Auszugs der Israeliten aus Ägypten (Exodus) begleitete die Fastengruppe allabendlich. So wurde einer der Höhepunkte in einer Wanderung zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal gesehen. Mittels dieses Marsches versuchten die Teilnehmer, den langen Weg des Volkes Israel durch die Wüste nachzuspüren.

Erfreut schienen die Frauen und Männer der Gruppe über ihr Durchhaltevermögen, tatsäch-lich 7 Tage nicht zu essen, dafür aber 4-5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich zu nehmen. Andere Mitglieder überraschte es, dass sich ihre geistige Leistungsfähigkeit während der Fastenzeit erhöhte. Begrüßt wurde natürlich auch eine durchschnittliche Gewichtsreduktion von 3-6 kg.

Aufgrund der guten Planung und gelungenen Durchführung stellte diese Fastenwoche für die Fastenden zusätzlich eine intensive Form der Vorbereitung auf die kommenden österlichen Tage dar.

Die in dieser Woche eingesparten Lebensmittel wurden am letzten Gruppenabend einge-sammelt und über die Caritas einer bedürftigen Portaner Familie zur Verfügung gestellt.

Bernett Unger-Knippschild

 

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© Dr. Joachim Klein                                webmaster@gemeinde-st-walburga.de

Stand vom 22.04.00